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25.09.2008 Strom auf der Strecke Hamburg-Lübeck-Travemünde wird eingeschaltet
Probebetrieb beginnt am 1. Oktober • Gefahrenhinweise für die Bevölkerung(Hamburg, 25. September 2008) Am Mittwoch, 1. Oktober wird der Strom an der Oberleitung zwischen Hamburg und Lübeck-Travemünde sowie zu den
Lübecker Häfen für den Probebetrieb eingeschaltet. Fristgerecht sind damit die Hauptarbeiten zur Elektrifizierung der Strecke abgeschlossen.
Der Fahrdraht verfügt ab diesem Zeitraum über 15.000 Volt, 16,7 Hertz
Wechselstrom. Die Deutsche Bahn AG und die Bundespolizei weisen aus
diesem Anlass auf die Gefahren bei unbefugtem Betreten von Bahnanlagen hin.
Wer auf Brückenvorbauten, Maste oder Wagen klettert, begibt sich in
Lebensgefahr. Bereits ein Abstand von weniger als 1,5 Meter zur Oberleitung
und ihrer Aufhängung kann zu einem meist tödlichen Stromschlag führen. Dies gilt auch für das Hantieren mit Luftballons, Drachen und Wasserschläuchen.
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird der planmäßige elektrische
Betrieb zwischen den beiden Hansestädten aufgenommen. Bis dahin werden
noch einige Restarbeiten sowie Test- und Messfahrten durchgeführt.
Seit dem Start der Bauarbeiten am 23. August 2006 wurden 3.200
Oberleitungsmaste aufgestellt. Allein hierfür wurden 2.300 Tonnen Stahl in
Form von Rammpfählen verbaut. Insgesamt 191 Kilometer Fahrdraht wurde
montiert. Vier Straßenbrücken mussten neu gebaut werden um eine
ausreichende Höhe zu schaffen. Für die Stromversorgung wurde in
Lübeck-Genin ein Umrichterwerk mit einer Leistung von zweimal 15 Megawatt
errichtet.